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8. Schreibhandwerk: Beschreibungen in Fantasy- Romanen

1. Achte auf Details der Fantasy-Welt

Die Details im Fantasy-Roman sollten zusammenpassen. Spielt dein Fantasy-Roman in einer Wolkenwelt, sollten dort keine Häuser aus Holz stehen - es sei denn, du erklärst es.

2. Kombiniere Fantasy-Ideen sinnvoll

Zwerge kämpfen mit Vampiren und sprechende Eisbären leben auch in der Welt? - Atmosphärischer sind Fantasy-Romane, die Fantasy-Welten nicht bunt mischen. Also Zwerge zu Elfen und Vampire zu Werwölfen.

Wähle die Ideen deiner Fantasy-Welt so, dass Atmosphäre statt Chaos entsteht. - Wobei Verlage durchaus Fantasy- Romane mit wildem Völker-Mix veröffentlichen, gerade bei Urban Fantasy.

3. Kulturen und Völker sind mehr als Namen

In deinem Fantasy-Roman leben Engel und Zwerge? Aber die Engel tragen Turnschuhe und die Zwerge fliegen auf Teppichen? - Warum nennst du sie dann "Engel" und "Zwerge"? Wenn du Wesen und Orte aus bekannten Fantasy- Welten und Legenden wählst, dann schreibe eine Geschichte, die zu ihnen passt. Der Leser will nicht den Eindruck haben, dass der Autor seine Fantasy-Völker per Zufallsgenerator wählt.

4. Rechtfertige mangelnde Recherche nicht mit Fantasie

Spielt dein Fantasy-Roman in London und da sind überall Berge und Täler? Antworte deinen Lesern nicht: "Das soll aber so sein." Dazu müsste es in deinem Fantasy-Roman einen guten Grund geben und den gibt es wahrscheinlich nicht.

Spielt dein Fantasy-Roman in der realen Welt, sollten die meisten Details der realen Welt entsprechen. Fantasy kommt nur zum Einsatz, wo sie beabsichtigt ist.

5. Beschreibe individuelle Details

In den Häusern zahlreicher Fantasy-Romane stehen "ein Bett, ein Tisch und ein Stuhl". Solche Beschreibungen sind ein Hinweis auf schlechtes Schreibhandwerk. Nennen individuelle Details: Liegt ein Malerpinsel auf dem Tisch? Hängt über dem Bett ein Käfig voller Feen? Dann schreib das auch hin!

6. Die Tiefe von Beschreibungen

Wenn der Leser kein Bett, Tisch und Stuhl primitivster Art vor Augen sehen soll, sondern Möbel voller Zierde und Schwulst, dann musst du sie in deinem Fantasy-Roman genauer beschreiben.

7. Beschreibungen - nicht zu lang, nicht zu kurz

Sind die Beschreibungen in deinem Fantasy-Roman kurz, hat der Leser kein Bild vor Augen. Oder er sieht ein Klischee, das ihn nervt: "Das weiße Schloss".

Manche Leser malen sich "das weiße Schloss" wunderbar phantastisch in ihrer Fantasie aus. Andere Leser dagegen denken: "Was? Noch ein weißes Schloss? Das kommt mir arg bekannt vor ..."

Erfahrenen Lesern musst dein Fantasy-Roman mehr bieten, nämlich individuelle Details. Vielleicht hat dein weißes Schloss eine Zugbrücke, die wie ein Pfauenfächer aussieht. Oder das Schloss hat Fenster in Form von Schmetterlingen. Wenn dein Fantasy-Roman Dark Fantasy sein soll, kannst du das weiße Schloss auch mit Knochen und Rattenlöchern garnieren.

Auf der anderen Seite sollte dein Fantasy-Roman nicht zu lange Beschreibungen haben. Bevor du das weiße Schloss näher beschreibst, frage dich, wie wichtig es für deinen Fantasy-Roman ist. Weiße Schlösser, die nicht wichtig sind, solltest du nicht ausführlich beschreiben.

8. Beschreibe interessante Details

Mit was soll dein Fantasy-Roman den Leser faszinieren? Mit einem Tisch aus Buchenholz? Mit einem Haus aus Stein? Oder sind die Elfenrunen an den Tischecken das Interessante?

9. Beschreibe Ideen, die man leicht in Worte fassen kann

Interessant sind Ideen, die auf dem Papier interessant klingen, also in deinem Fantasy-Roman. "Interessant" bedeutet nicht, dass deine Idee im Film interessant aussieht. Eine Landschadt wie:

"In der Landschaft lag eine gigantische Vertiefung, zwei Meilen dahinter ragte ein Hügel auf und hinter dem Hügel ein Berg, der dreiundhalb mal so groß wie der Hügel war ..."

... mag zwar interessant im Film aussehen, aber als Beschreibung im Buch ist sie langweilig. Allerdings muss dein Fantasy-Roman nicht völlig auf Berge und Flüsse und verzichten (siehe nächsten Schreibhandwerk-Tipp).

10. Beschreibe Details in interessanter Sprache

Gebirge und Flüsse - mit dieser Landschaft beeindruckst du die Leser deines Fantasy-Romans kaum. Aber in manchen Fantasy-Welten sind wirklich keine Diamantenberge oder Regenbogenflüsse, sondern nur Gebirge und Flüsse. Was nun? Um deine Leser nicht zu langweilen, sollte dein Fantasy- Roman wenigstens im Sprachstil Einfallsreichtum beweisen. Nimm originelle Metapher und Vergleiche, beschreibe Vertrautes im neuen Stil. Du musst nicht in deinem ganzen Fantasy-Roman mit Sprachkunst glänzen, aber tu es dort, wo die Beschreibung sonst langweilig wird.

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